Codierungsverordnung für Tabakprodukte

Codierungsverordnung für Tabakprodukte

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:News DE

Mit unserem Strichcodeprüfgerät und Matrixcodeprüfgerät REA VeriCube können Sie diese Codes prüfen.

Codierungsverordnung 2018/574 (EU) für die Rückverfolgbarkeit von Tabakprodukten

Die Durchführungsverordnung 2018/574 (EU) vom 15 . Dezember 2017 ist die Beschreibung der technischen Umsetzung der Direktive 2015/40/EU. Diese betrifft den Aufbau und den Betrieb des Systems zur Rückverfolgbarkeit für Tabakprodukten. An jedem Punkt der Lieferkette müssen die Daten (Wirtschaftsteilnehmer, Seriennummer, Produktkennung und Produktionslinie) per Lesung erfassbar werden können. Die Codes müssen auf jeder einzelnen Tabakpackung und Verpackung aufgebracht werden.

Die Tabakproduktrichtlinie (TPD) regelt die Herstellung, die Verpackung und den Verkauf von Tabekerzeugnissen. Nach der neuen TPD müssen Hersteller, Importeure und Händler das neue Verfahren einführen. In Deutschland übernimmt die Bundesdruckerei die Rolle der zentralen Ausgabestelle der individuellen Erkennungsmerkmale (Unique Identifier).

Folgende Codes können für die Codierungsverordnung für Tabakprodukte eingesetzt werden: 1. Data Matrix Code gemäß der Prüfnorm ISO/IEC 16022:2006, 2. QR Code gemäß der Prüfnorm ISO/IEC 18004:2015, 3. Dotcode wie der ISS Dotcode Symbology Specification, veröffentlicht von der Association for Automatic Identification and Mobility (AIM ) entsprechen und 4. Code 128 gemäß der Prüfnorm ISO/IEC 15417:2007. Der Data Matrix Code, QR Code, Dotcode ISS Code sind für einzelne Schachteln vorgesehen. Stangen und Versandeinheiten müssen mit dem Data Matrix Code, QR Code oder dem Code 128 gekennzeichnet werden. Das gesamte System ermöglicht die Rückverfolgung jeder einzelnen Packung und jeder aggregierten Einheit in der gesamten europäischen Union.

Prüfen der Codes auf Tabakprodukten

Die dafür erforderliche Prüfung der Codequalität erfolgt auf der Grundlage der Normen ISO/IEC 15415 (2D) und ISO/IEC 15416 (1D). Es handelt sich dabei um Prüfmethoden zur Druckqualitätsbestimmung der Codes. Diese wird in die Klassen 0 (für durchgefallen) bis 4 (sehr gut) eingeteilt. Die Anforderung der Durchführungsverordnung gilt als erfüllt, wenn die Klasse 3,5 erreicht wird. Die Prüfung der Druckqualität erfordert den Einsatz von Prüfgeräten die Verifier genannt werden. Diese unterliegen Anforderungen an Eigenschaften und Prüfgenauigkeiten der Prüfgeräte, die in den Normen ISO/IEC 15426 -1 und -2 festgehalten sind. Prüfgeräte, die die Codequalität prüfen, aber die Anforderungen der ISO/IEC 15426 -1 und – 2 nicht einhalten, sind daher für diese Qualitätsprüfung nicht einsetzbar. Unser Prüfgerät, der REA VeriCube erfüllt alle Vorgaben.